Name: Dendrochilum cobbianum Rchb.f.
Synonyme: Platyclinis cobbiana (Rchb.f.) Hemsl.; Acoridium cobbianum (Rchb.f.) Rolfe
Etymologie: Der Gattungsname Dendrochilum verweist auf die baumbewohnende Lebensweise und die auffällige Lippe. Das Epitheton cobbianum ehrt Walter Cobb.
Erstbeschreibung: Heinrich Gustav Reichenbach, 1880.
Herkunft/Verbreitung: Philippinen.
Standort/Lebensraum: Epiphytisch oder gelegentlich lithophytisch in montanen Nebel- und Mooswäldern, etwa zwischen 1.200 und 2.400 m. Die Art bevorzugt hohe Luftfeuchtigkeit, gute Luftbewegung und kühle bis temperierte Bedingungen von ungefähr 12–23 °C.
Beschreibung und Anmerkungen: Dendrochilum cobbianum bildet mit der Zeit kräftige Horste aus konisch-eiförmigen Pseudobulben, die jeweils ein aufrechtes, ledriges Blatt tragen. Die langen, elegant überhängenden Blütenstände erscheinen am jungen Austrieb und können zahlreiche kleine, weiße bis cremefarbene Blüten mit gelber bis orangefarbener Lippe tragen. Der Duft wird häufig als süßlich beschrieben. Während des Wachstums halten wir ein feines bis mittleres, luftiges Substrat gleichmäßig feucht; in der lichtärmeren Zeit kann etwas sparsamer gegossen werden, ohne die Pflanze lange austrocknen zu lassen.