Name: Begonia maculata Raddi
Etymologie:
Der Gattungsname Begonia wurde von Charles Plumier zu Ehren des französischen Gouverneurs Michel Bégon benannt. Das Artepitheton maculata bedeutet „gefleckt“ und bezieht sich auf die auffälligen silberweißen Punkte auf den Blättern.
Synonyme:
Begonia maculata var. argenteoguttata (Vell.) A.DC.
Begonia maculata var. wightii hort.
Erstbeschreibung:
Die Art wurde 1820 von Giuseppe Raddi wissenschaftlich als Begonia maculata beschrieben. Sie gehört zur Sektion Gaerdtia der Gattung Begonia.
Herkunft / Verbreitung:
Begonia maculata stammt aus Brasilien, insbesondere aus den feuchten Regionen des südöstlichen Landes. Sie ist dort Bestandteil der tropischen und subtropischen Vegetation.
Standort / Habitat:
Die Art wächst in feuchten Wäldern, häufig an schattigen bis halbschattigen Standorten. Sie bevorzugt hohe Luftfeuchtigkeit, gute Luftbewegung und helles, indirektes Licht. Der Boden sollte humos, locker und gut drainiert sein.
Temperatur:
Optimal sind 18–26 °C. Temperaturen unter 15 °C sollten möglichst vermieden werden. Kälte, Frost und starke Temperaturschwankungen können zu Blattverlust und Wachstumsstörungen führen.
Beschreibung & Anmerkungen:
Begonia maculata ist eine aufrecht wachsende, mehrjährige Blattbegonie mit langen, bambusähnlichen Trieben. Die asymmetrischen, länglich zugespitzten Blätter besitzen eine dunkelgrüne Oberseite mit charakteristischen silberweißen Punkten, während die Unterseite meist kräftig rot bis burgunderfarben gefärbt ist. Die weißen bis rosafarbenen Blüten erscheinen in hängenden Blütenständen und bilden einen schönen Kontrast zum dekorativen Laub. Aufgrund ihres auffälligen Blattmusters zählt sie zu den bekanntesten Begonien für die Zimmerkultur.