Name: Platycerium wandae Racib.
Synonyme: Platycerium wilhelminae-reginae Alderw.
Etymologie: Der Gattungsname Platycerium stammt aus dem Griechischen und bedeutet sinngemäß „breites Horn“, in Anlehnung an die geweihartig verzweigten fertilen Wedel. Das Artepitheton wandae ist von dem weiblichen Namen Wanda abgeleitet.
Erstbeschreibung: 1902 durch Marjan Raciborski.
Herkunft/Verbreitung: Neuguinea und angrenzende Inselgebiete.
Standort/Lebensraum: Epiphytisch auf Bäumen in tropischen Wäldern. Wir kultivieren diesen großwüchsigen Geweihfarn hell bis halbschattig bei etwa 18–28 °C, hoher Luftfeuchtigkeit und sehr guter Luftbewegung. Die Unterlage beziehungsweise das Substrat darf zwischen den Wassergaben leicht abtrocknen; dauerhaft stehende Nässe vermeiden wir.
Beschreibung und Anmerkungen: Platycerium wandae gehört zu den eindrucksvollsten großwüchsigen Geweihfarnen. Die sterilen Schildwedel bilden eine große, schützende Basis, während die fertilen Wedel lang herabhängen und sich geweihartig verzweigen. Mit zunehmendem Alter benötigt die Pflanze ausreichend Platz und eine stabile Aufhängung oder Unterlage.