Name: Liparis rhombea J.J.Sm.
Synonyme: keine allgemein gebräuchlichen Synonyme bekannt.
Etymologie: rhombea = rautenförmig — bezieht sich auf die charakteristische Form der Blätter.
Vermehrung: Samen; in Kultur gelegentlich durch Teilung älterer Pflanzenbestände.
Erstbeschreibung: 1908 durch Johannes Jacobus Smith.
Herkunft / Verbreitung: Südostasien, insbesondere Indonesien; die Art ist vor allem aus montanen Regionen bekannt.
Standort / Habitat:
Liparis rhombea wächst überwiegend terrestrisch oder gelegentlich lithophytisch in feuchten, humusreichen Bergwäldern. Bevorzugt schattige bis halbschattige Standorte mit konstant hoher Luftfeuchtigkeit und gleichmäßig feuchtem Substrat.
Beschreibung & Anmerkungen:
Diese eher klein bis mittelgroß wachsende Orchidee bildet auffällige, rautenförmige Blätter, die der Art ihren Namen verleihen. Die Blüten erscheinen in lockeren, aufrechten Blütenständen und sind meist klein, dezent gefärbt und fein strukturiert. Der Reiz von Liparis rhombea liegt weniger in der Einzelblüte als in der harmonischen Gesamtwirkung von Laub und Blütenstand. In Kultur empfiehlt sich ein luftiges, humusbetontes Substrat, gleichmäßige Feuchtigkeit ohne Staunässe sowie der Schutz vor direkter Sonneneinstrahlung.