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Masdevallia sanguinea

  • Licht:☀️
  • Temperatur: 🌡️ 🌡️
  • Wasser: 💦  💦  💦
  • Ruhephase: nein
  • Standort: Fensterbank/Gewächshaus
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Dieses Bild dient nur als Beispiel. Die tatsächliche Pflanze kann in Form und Farbe vom Bild abweichen. Pflanzen werden ohne Blüten versandt.

Beschreibung

Masdevallia sanguinea

Masdevallia sanguinea

Name: Masdevallia sanguinea Luer & Andreetta
Synonyme: Alaticaulia sanguinea (Luer & Andreetta) Luer
Etymologie: sanguinea leitet sich vom lateinischen Wort für „blutrot“ ab und bezieht sich direkt auf die intensiv tiefrote bis purpurne Färbung der Blüten.
Vermehrung: Aus Samen; 
Erstbeschreibung: 1980 von Carlyle August Luer und Pater Ángel Andreetta in „Phytologia“.
Herkunft / Verbreitung:
Ecuador (endemisch an den feuchten Anden-Osthängen, insbesondere in der Provinz Morona-Santiago).
Standort / Habitat:
Epiphytisch wachsend in feuchten, prämontanen bis montanen Nebelwäldern in Höhenlagen von ca. 600 bis 1600 m. Sie besiedelt schattige, moosreiche Bereiche mit ganzjährig sehr hoher Luftfeuchtigkeit.
Beschreibung & Anmerkungen:
Masdevallia sanguinea gehört zur Sektion Alaticaules und ist eine kompakt bis mittelgroß wachsende, horstbildende Art ohne Pseudobulben. Sie besitzt aufrechte, kräftige, ledrige Blätter von länglich-verkehrt-eiförmiger Gestalt. Der Blütenstand ist aufrecht, im Querschnitt charakteristisch dreieckig und bringt nacheinander (sukzessive) mehrere wachsartige Blüten hervor. Die Kelchblätter sind zu einer kurzen Röhre verwachsen und enden in eleganten, fadenförmigen gelb-grünen Spitzen (Schwänzen), während der fleischige Hauptteil der Blüte in ein tiefes, glänzendes Blutrot bis Dunkelpurpur getaucht ist.

In der Kultur benötigt diese Art intermediäre bis kühle Bedingungen und ist aufgrund ihres nicht rein hochandinen Habitats oft einen Tick toleranter gegenüber moderaten Warmphasen als extrem kälteliebende Verwandte. Dennoch sind ein schattiger Standort, eine konstant hohe Luftfeuchtigkeit (über 75 %) und eine stetige Luftzirkulation Pflicht. Das Substrat (feine Rinde oder Sphagnum-Moos) sollte nie ganz austrocknen, muss aber exzellent dränieren. Die Verwendung von kalkfreiem Wasser schützt die feinen Wurzeln vor Salzschäden.